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Tipps und Infos rund um die Arbeit mit ACAD2000
deutsche Version 

  1. Wie kann man den Zommfaktor bei einer Radmouse erhöhen ?

  2. Wie kann man den Pan-Befehl oder Objektfang auf das Rad einer Radmouse legen (Rad drücken) ?

  3. Wie kann man das Fadenkreuz an eine schräge Linie anpassen ?

  4. Wie kann man eine Beschriftung einer Biegung anpassen ?

  5. Wie kann man schnell und ansehnliche Revisionswolken zeichnen ?

  6. Wie erreicht man, das man beim Öffnen einer Zeichnung, in einem selbst bestimmten Verzeichnis landet und nicht im ACAD Verzeichnis ?

  7. Schnelles schieben oder kopieren um ein bestimmtes Maß !

  8. Sich überschneidende Linien schnell gegeneinander stutzen !

  9. Wie verwendet man den Filter im Befehl "Eigenschaften" !

  10. Wie kann man Mausklicks sparen und dadurch schneller werden ?

  11. Wie kann man ein selbst erstelltes Benutzerprofil vom Programmstart direkt ansteuern ?

  12. Wie erstellt man einen benutzerdefinierten Button ?

  13. Gewichtsermittlung von Blechen

  14. Quickinfos an Zeichenelemente anhängen

  15. Der Befehl "Gruppe" oft besser als Block

  16. Sonderzeichen in Texten

  17. Wie stellt man assoziative Bemaßung schräg ?

  18. Kann man ACAD Zeichnungen nach Word exportieren ?

  19. Schutz vor verstellten Systemvariablen nach Programmabstürzen !

  20. Welche Systemvariablen gibt es und ihre Bedeutungen !

  21. Zoom auf Limiten !

  22. Wie kann man einfach und nachhaltig den Ofang beim Zoomen ausschalten ?

  23. Kopieren mit Griffen !


1. Wie kann man den Zoomfaktor bei einer Radmouse erhöhen ?

Wenn man in der Befehlszeile die Systemvariable zoomfactor eintippt, kann man einen Wert zwischen 3 und 100 einstellen. 
3 bedeutet extrem wenig zoom pro Radumdrehung, 100 bedeutet extrem viel zoom pro Radumdrehung. 
Ein guter Wert sollte bei ca. 60 bis 70 liegen.

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2. Wie kann man den Pan-Befehl oder Objektfang auf das Rad einer Radmouse legen (Rad drücken) ?

Wenn man in der Befehlszeile die Systemvariable mbuttonpan eintippt, kann man zwischen den Werten 0 und 1 wählen. 
0 bedeutet Objektfang, 1 bedeutet pan.

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3. Wie kann man das Fadenkreuz an eine schräge Linie anpassen ?

Wenn man mehrere schräge Linien konstruieren muss, kann es hilfreich sein, das Fadenkreuz kurzzeitig dem Winkel der schrägen Linien anzupassen. 
Man tippt dazu in der Befehlszeile die Systemvariable snapang ein und wählt anschließend (am besten mit eingeschaltetem Objektfang) zwei Endpunkte der schrägen Linie. 
Nun hat das Fadenkreuz die gleiche Schrägstellung wie die schräge Linie. 
Wenn man den Ortho nun einschaltet, kann man parallele oder lotrechte schräge Linien zeichnen.
Um das Fadenkreuz wieder gerade zu stellen, tippen Sie erneut snapang in die Befehlszeile ein und geben den Wert 0 ein.

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4. Wie kann man eine Beschriftung einer Biegung anpassen ?

Wenn man eine Beschriftung an einen Bogen anpassen möchte, d.h. der Text dem Bogenverlauf folgen soll, muss zunächst der Bogen gezeichnet sein (Bogen, kein Kreis). 
Anschließend tippt man entweder btext oder bogentext in die Befehlszeile ein. 
Man wir nun aufgefordert den Bogen anzuklicken. 
Wenn man einen Bogen anklickt, öffnet sich eine Dialogbox in der man seinen Text eingeben kann und einige Einstellungen bezüglich der Ausrichtung des Textes einstellen kann. 
Nach Bestätigung der Dialogbox mit OK wird der Text entlang des Bogens geschrieben. 

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5. Wie kann man schnell und ansehnliche Revisionswolken zeichnen ?

Hierzu gibt es von AutoCAD (bis ACAD2000 kostenlos, ab ACAD2002 zum käuflichen Erwerb) einen Zusatzbefehl der sich in den Expresstools befindet. 
Wenn man in der Befehlszeile _revcloud eingibt, klickt man an eine beliebige Stelle im Zeichenfenster an der die Revisionswolke beginnen soll. Dann zieht man die Maus einfach (ohne erneut zu klicken) in die Richtung, wie man sich die Wolke vorstellt. 
Kommt man mit dem Fadenkreuz wieder am Anfangspunkt der Wolke an, schließt sich die Wolkenline automatisch und der Befehl ist beendet.
Gibt man den Befehl _revcloud und dann die Option O ein, öffnet sich eine Dialogbox in der man die Größe der einzelnen Wolkenbögen sowie das Erscheinungsbild der Wolkenbögen einstellen kann.

HINWEIS: Damit zuvor beschriebener Befehl funktioniert ist es notwendig, das die Expresstools in das Menü eingebunden sind. Dies sieht man wenn ganz oben ein Abrollmenü mit der Bezeichnung EXPRESS zu finden ist. Findet man kein Menü mit der Bezeichnung EXPRESS sind die Expresstools nicht eingebunden. Wenn man dieses Tools einbinden möchte, geht man wie folgt vor. 
Man öffnet das Abrollmenü
WERKZEUGE  
und dann das Untermenü
Menüs anpassen..
In der sich nun öffnenden Dialogbox
Menüs anpassen, klickt man auf Durchsuchen..  
Nun erscheint die Dialogbox
Menüdatei wählen. Man klickt auf das Symbol übergeordneter Ordner solange bis man ein Verzeichnis mit der Bezeichnung EXPRESS findet. 
Doppelklick auf EXPRESS und anschließend Doppelklick auf acetmain.mns. 
Nun klickt man auf den Button
Laden
Der Eintrag EXPRESS erscheint in der Liste. 
Nun kann man mit
Schließen die Dialogbox verlassen und schon erscheint ein neues Abrollmenü EXPRESS. 
Nun sollte nach Eingabe des Befehls _revcloud die oben beschriebene Vorgehensweise funktionieren.

Finden Sie überhaupt kein Verzeichnis EXPRESS in Ihrem ACAD Verzeichnis dann sind die Expresstools wahrscheinlich bei der Installation von AutoCAD nicht mit installiert worden.

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6. Wie erreicht man, das man beim Öffnen einer Zeichnung, in einem selbst bestimmten Verzeichnis landet und nicht im ACAD Verzeichnis ?

Man klickt auf der Windows Desktopoberfläche mit der rechten Maustaste auf den Button mit dem man ACAD startet. 
In der sich nun öffnenden Dialogbox klickt man auf
Eigenschaften.  
In der folgenden Dialogbox gibt es ein Eingabefeld vor dem
Ausführen in: steht. In dieses Feld tragen Sie den Pfad ein in dem ACAD in Zukunft Zeichnungen öffnen soll. Z.B.: C:\Projekt XYZ  
Nach der Eingabe kann man die Dialogbox mit
OK verlassen. 
Bevor Sie jedoch solch eine Änderung durchführen, sollten Sie sich vorsichtshalber den alten Eintrag notieren.

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7. Schnelles schieben oder kopieren um ein bestimmtes Maß

Wenn man eine Objekt (z.B. Linie, Kreis etc.) um ein bestimmtes Maß verschieben oder kopieren möchte, braucht man nicht zwangsläufig exakte Fangpunkte für den Basispunkt zu wählen. 
Folgendes Beispiel soll den Vorgang erklären: 
Man will eine Linie um 100mm nach rechts kopieren. 
Man wählt den Befehl kopieren, klickt auf die Linie und bei der Abfrage nach dem Basispunkt klickt man irgendwo in das Zeichenfenster. 
Nun tippt man 100 ein und zieht die Maus einfach nach rechts (Ortho sollte dabei eingeschaltet sein). 
Die Eingabe 100 beendet man mit Return und schon wurde die Linie exakt um 100mm nach rechts kopiert. 
So funktioniert das natürlich sinngemäß in alle Richtungen. 
Gleiches gilt für die Befehle Schieben und Strecken. Bei der Verwendung der Griffe kann man genau so vorgehen.

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8. Sich überschneidende Linien schnell gegeneinander stutzen 

Es kommt oft vor das Linien sich überschneiden, aber eigentlich eine Ecke mit dem Radius 0 bilden sollen. Um dieses zu erreichen wird häufig der Befehl Stutzen verwendet. Bei diesem Befehl muss mehrfach geklickt werden. Um diese Klicks auf 2 Klicks zu reduzieren, bietet sich folgende Möglichkeit an. 
Man erstellt einen benutzerdefinierten Button (wie das geht finden Sie unter Tipp Nr.12 ) und belegt das Makro dieses Buttons wie folgt:  ^C^C^P(setvar "filletrad" 0)^P;_fillet   
Wenn man den entstandenen Befehl anwenden möchte, klickt man auf den erstellten Button und anschließend auf zwei Linien, die beim zweiten Klick sofort gegeneinander mit dem Radius 0 abgerundet werden. 
Wenn man diesen Befehl auf zwei parallele Linien anwendet, so werden beide Linienenden mit einem Halbbogen verbunden.

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9. Wie verwendet man den Filter im Befehl "Eigenschaften"

Wenn man den Dialog "Eigenschaften" öffnet, sieht man rechts oben einen Button der einen Filter abbildet. Diese Option nennt sich "Schnellauswahl". Folgendes Beispiel soll den Vorgang erklären: 
Man will aus einer Zeichnung alle Elemente welche die Farbe gelb haben heraussuchen um diese eventuell in grün zu ändern. 
Hierzu wählt man zunächst den Befehl
Eigenschaften
Anschließend selektiert man die komplette Zeichnung. 
Nun klickt man auf den Filterbutton oben rechts im Eigenschaftendialog. 
In der sich öffnenden Dialogbox wählt man neben
Eigenschaften: den Eintrag "Farbe". 
Unter
Operator: sollte "=gleich" ausgewählt werden. 
Unter
Wert: sollte "gelb" ausgewählt werden. 
Unter
Anwendung: sollte "In neuen Auswahlsatz einfügen" ausgewählt werden. 
Nun kann man auf
OK klicken. 
Jetzt sollten nur noch alle gelben Objekte selektiert sein. Diesen kann man nun z.B. die Farbe grün zuweisen.
HINWEIS: Die beschriebene Vorgehensweise funktioniert nicht bei Blöcken.

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10. Wie kann man Mausklicks sparen und dadurch schneller werden ? 

Vieles bei der Arbeit mit ACAD beruht auf Gewohnheiten. Man wird feststellen, das viele CAD User dazu neigen Befehle durch "Esc" oder Mausfunktionen abzubrechen, bevor ein neuer Befehl begonnen wird. Einige verwenden sogar speziell erstellte Button die lediglich den Abbruchbefehl ausführen. 
Wenn man die Anzahl der Befehle pro Arbeitstag bedenkt, lohnt es vielleicht Gewohnheiten umzustellen um pro Befehl einen Klick oder Tastendruck einzusparen. 
Dies ist eigentlich recht einfach, da fast jeder Befehlsbutton einen Abbruch des vorherigen Befehles ohnehin beinhaltet. D.h. man kann ohne weiteres z.B. von dem Befehl Stutzen in den Befehl Linie übergehen, nachdem man alles gestutzt hat. Es braucht kein Abbruch dazwischen liegen. 
Wenn man denn so gar nicht davon ablassen kann Befehle abzubrechen, nachdem die eigentliche Funktion durchgeführt wurde, sollte man sich vielleicht angewöhnen den Befehl "Speichern" anstelle von "Esc" als Befehlsabbruch zu benutzen. Wenn die Zeichnung dann mal abstürzt wird man froh sein.

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11.Wie kann man ein selbsterstelltes Benutzerprofil direkt vom Programmstart ansteuern ?

Zunächst muss ein sogenanntes "Profil" unter ACAD angelegt werden. In diesem Profil werden alle Einstehllungen bezüglich der Benutzeroberfläche wie z.B. die Anordnung von Buttons gespeichert. Um ein Profil zu speichern geht man wie folgt vor. 
Man öffnet das Abrollmenü
Werkzeuge,
dann auf das Untermenü
Optionen (ACAD Optionen),
hier geht man auf den Reiter
Profil,
im Bereich Profil klickt man auf den Button
In Liste...,
es öffnet sich eine Dialogbox
Profil hinzufügen,
es bestehen zwei Eingabefelder "Profilname" und "Profilbeschreibung", Profilname = z.B.: Mein Profil, Profilbeschreibung = z.B.: Dieses Profil benutze ich zur Bearbeitung von 3D Zeichnungen.
Nun klickt man auf den Button
Anwenden & Schließen.
Der neue Profilname erscheint nun in der Liste.
Man klickt auf diesen neuen Profilnamen z.B. Mein Profil und klickt anschließend auf den Button
Exportieren.
Es öffnet sich die Dialogbox
Profil exportieren, mit einem Eingabefeld für einen neuen Dateinamen mit der Endung .arg
Man gibt einen Dateinamen z.B. Meinprof.arg ein.
Oben in dieser Dialogbox besteht die Möglichkeit einen beliebigen Speicherort auf der Festplatte auszuwählen. Den gewählten Ort sollte man sich notieren.
Nun klickt man auf den Button
Speichern. Jetzt ist das neue Profil "Mein Profil" unter dem Dateinamen "Meinprof.arg" abgespeichert.

Um dieses Profil beim nächsten Programmstart auch automatisch zu starten geht man wie folgt vor.
Man klickt auf der Windows Desktopoberfläche mit der rechten Maustaste auf den Button mit dem man ACAD startet. 
In der sich nun öffnenden Dialogbox klickt man auf
Eigenschaften.  
In der folgenden Dialogbox gibt es ein Eingabefeld vor dem
Ziel: steht. In diesem Feld steht z.B.:   C:\ACAD\acad.exe /p "c:\acad\vanilla.arg"
Diesen Eintrag ersetzt man wie folgt:   C:\ACAD\acad.exe /p "c:\acad\
Meinprof.arg"
Beachten Sie: Der vordere Bereich bleibt unverändert (er gibt den Pfad zu Ihrer ACAD.exe an). 
In dem Bereich der zwischen den Anführungsstrichen steht, wird der Pfad und Dateiname des Profils angegeben (daher sollte man sich den Pfad bei der Erstellung in ACAD notieren). 
Nach der Eingabe kann man die Dialogbox mit
OK verlassen. 
WICHTIG! Bevor Sie jedoch solch eine Änderung durchführen, sollten Sie sich vorsichtshalber den alten Eintrag notieren.

HINWEIS: Falls Sie diesen Tipp mit einer Bildbeschreibung der einzelnen Schritte haben möchten, können Sie sich in unserem Bereich "Downloads" ein Word Dokument herunterladen. In dem Word Dokument ist die Vorgehensweise Schritt für Schritt mit Bildern beschrieben.

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12. Wie erstellt man einen benutzerdefinierten Button ? 

Hierzu sei bemerkt, das sicherlich verschiedene Wege bestehen um einen eigenen Button zu erstellen. Wir möchten hier einen davon beschreiben.
Zunächst klickt man auf irgend einen bereits bestehenden Button mit der rechten Maustaste.
Es öffnet sich ein Kontextmenü aus dem man ganz unten Anpassen anklickt.
Es öffnet sich eine Dialogbox Werkzeugkästen, in der wieder ein Feld Anpassen existiert. Auch hier wieder auf Anpassen klicken.
Eine weitere Dialogbox Werkzeugkästen anpassen wird geöffnet.
Aus den angebotenen Kategorien wählt man Benutzerspezifisch und klickt drauf.
In dem Feld unter der Kategorie Benutzerspezifisch sollten nun zwei Button zur Auswahl stehen. (Es kann sein das man diese sehr schlecht erkennt, da Sie die gleiche Farbe wie der Feldhintergrund haben). Man klickt einfach innerhalb des Feldes ganz links oben, hält die linke Maustaste gedrückt, und zieht den leeren Button an eine Stelle an der Ihr neuer Button platziert werden soll. Dann läst man die linke Maustaste los. Der neue, noch leere Button steht nun an seinem Platz.
Nun verlässt man die Dialogbox Werkzeugkästen anpassen durch Schließen.
Jetzt klickt man mit der rechten Maustaste auf den neuen, noch leeren Button.
Eine weitere Dialogbox Eigenschaften des Werkzeugsymbols wird geöffnet.
Hier gibt es drei Eingabefelder: 
1.) Name: An dieser Stelle wird der Text eingetragen der erscheinen soll, wenn man mit der Maus später über den Button hinwegfährt.
2.) Hilfe: An dieser Stelle wird der Text eingetragen der unten in der Statusleiste erscheinen soll, wenn man mit der Maus später über den Button hinwegfährt.
3.) Makro: An dieser Stelle wird der eigentliche Befehl eingegeben, den der neue Button später ausführen soll, wenn er gedrückt wird. 
Tipp: Man sollte immer ein ^C^C vorne als Erstes eintragen, denn hierdurch wird immer der vorangegangene Befehl abgebrochen.

Nachdem man die drei Felder ausgefüllt hat, kann man rechts unter Werkzeugsymbol das Erscheinungsbild des neuen Buttons festlegen.
Entweder man wählt aus der Liste einen bereits bestehendes Icon durch draufklicken aus, oder man klickt auf Bearbeiten... um selbst ein Icon zu zeichnen. Wenn man auf Bearbeiten... klickt öffnet sich die Dialogbox Werkzeugeditor. Die Funktionen dort sind eigentlich selbsterklärend. Man wählt eine Farbe und zeichnet sein gewünschtes Symbol. Abschließend klickt man auf Speichern und dann auf Schließen.
Nun gelangt man zurück in die Dialogbox Eigenschaften des Werkzeugsymbols
Hier erscheint nun das gezeichnete Icon und man klickt abschließend auf Anwenden.
Nun kann man die Dialogbox Eigenschaften des Werkzeugsymbols über das X oben rechts verlassen.
Jetzt ist nur noch die Dialogbox Werkzeugkästen geöffnet, welche man jetzt durch Schließen verläst.
Nun sollte der neue Button den gewünschten Befehl ausführen.
 
HINWEIS 1: Sollte der Button nicht wie gewünscht funktionieren, klickt man mit der rechten Maustaste drauf, dann wieder auf "Anpassen" und anschließend direkt nochmals mit der rechten Maustaste auf den selbst erstellten Button klicken. Nun kann man das Makro so lange abändern, bis der selbst erstellte Button wie gewünscht funktioniert. 

HINWEIS 2: Falls Sie diesen Tipp mit einer Bildbeschreibung der einzelnen Schritte haben möchten, können Sie sich in unserem Bereich "Downloads" ein Word Dokument herunterladen. In dem Word Dokument ist die Vorgehensweise Schritt für Schritt mit Bildern beschrieben.

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13. Gewichtsermittlung von Blechen 

Vorraussetzungen: Um ein richtiges Ergebnis zu erzielen ist es notwendig, das das Blech im Maßstab 1:1 mit einer Polylinie gezeichnet wurde. Wenn es mit Einzellinien gezeichnet wurde, sind die Linien nachträglich (Befehl: Pedit) zu einer Polylinie umzuwandeln.

In unserem Bereich Downloads können Sie eine Lisproutine GEWICHT .ZIP herunterladen. Nach dem Entpacken der GEW.LSP ist selbige in ein Verzeichnis zu verschieben, welches in den ACAD Suchpfaden registriert ist. Im Zweifelsfalle können Sie die Datei auch in den ACAD Hauptpfad verschieben.

Damit die Routine richtig funktioniert, sollten Sie hierfür einen neuen Button erstellen. (Wenn Sie dabei Hilfe benötigen, schauen Sie unter Tipp 12). Der neue Button sollte mit folgendem Makro angesprochen werden: ^C^C_area;o;\(load "GEW");ge;

Wenn der Button erstellt ist, gehen Sie wie folgt vor:
1.) Button anklicken
2.) Polylinie anklicken (die das Blech darstellt)
3.) Textdialoge in der Befehlszeile beantworten und mit Return abschließen.
4.) Die Gewichtsausgabe erfolgt in der Textzeile.

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14. Quickinfos an Zeichenelemente anhängen 

In manchen Situationen möchte man vielleicht an bestimmte Elemente (z.B. Linien, Kreise etc.) eine Information anhängen. Hierzu eignet sich die Funktion "Hyperlink" im Menü Einfügen

Zunächst muss die Zeichnung unter irgend einem Namen gespeichert sein. Anschließend klickt man auf Hyperlink und dann auf die Linie der man die Info anhängen möchte. Es öffnet sich eine Dialogbox: Hyperlink einfügen. In dieser Dialogbox füllt man nur die untere Zeile: "Hyperlink Beschreibung" aus (hier wird Ihre Info eingetragen). Darauf verlässt man die Dialogbox mit OK.

Wenn Sie nun mit der Maus über die Linie fahren, erscheint nach ca. 2 sek. Ihre eingetragene Info.

Um die Info eventuell später wieder zu entfernen, klicken Sie einfach wieder auf "Hyperlink" und dann auf die Linie und die gleiche Dialogbox öffnet sich erneut. Hier können Sie den Hyperlink wieder entfernen.

Die Funktion eignet sich z.B. dann, wenn Sie in Ihrer Zeichnung mit vielen Gruppen arbeiten. Hierbei ist es manchmal notwendig den Namen der Gruppe zu wissen (ohne Ihn jeweils über die Funktion "Gruppennamen suchen" aufzufinden). Mit der oben beschriebenen Vorgehensweise können Sie z.B. den Namen der Gruppe als Quickinfo an die Gruppe anhängen.

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15. Der Befehl "Gruppe" oft besser als Block 

Fast jeder ACAD Anwender kennt den Block der oft komplexe Strukturen wie z.B. eine Baugruppe beinhaltet. Die Vorteile liegen auf der Hand, man kann mit einem klick die gesamte Baugruppe verschieben etc. Jeder kennt aber auch die Nachteile. Wenn man etwas innerhalb des Blockes verändern möchte, muß man den Block auflösen (zumindest ohne Zusatzroutinen). 

Komfortabler hingegen ist die ACAD eigene Funktion: "Gruppe". Die Funktion kann wie folgt eingesetzt werden:

Tippen Sie in der Befehlszeile: Gruppe, gefolgt von Return. Es öffnet sich die Dialogbox Gruppe. Hier geben Sie unter: "Gruppenname" einen Namen ein. Anschließend klicken Sie auf den Button "NEU". Nun können Sie alle Linien, Kreise, Texte etc. wählen die in der neuen Gruppe enthalten sein sollen. Ihre Auswahl schließen Sie wieder mit einem Return ab. Sie gelangen zurück in die Dialogbox die Sie nun mit OK verlassen. Fertig ist die Gruppe.

Nun zum Vorteil. Mit der Tastenkombination Strg und A schalten Sie -Gruppe ein- bzw. -Gruppe aus-. Das heißt wenn -Gruppe ein- gewählt ist, können Sie die gesamte Gruppe wie einen Block in einem hin und her schieben. Wenn Gruppe auf aus steht, verhält sich jedes Element so, als wenn es zu keiner Gruppe gehören würde, d.h. es können einzelne Linen etc. gelöscht, gestutzt oder sonst wie geändert werden. Wenn Sie danach Gruppe wieder einschalten besteht wieder der Zusammenhang.

Die Gruppe hat noch weitere Vorteile. So z.B. ist es möglich z.B. andere Linien an der Gruppe zu stutzen, was bei einem Block nicht möglich ist.

Jedoch besteht auch ein Nachteil, den wir nicht verschweigen wollen. Wenn Sie eine Gruppe über die Zwischenablage in eine andere Zeichnung hineinkopieren möchten, geht der Gruppenzusammenhang in der Zeichnung in die Sie einfügen verloren. D.h. Sie müssten in der anderen Zeichnung die Gruppe neu bilden.

Trotz diesem kleinem Mangel, ist die Gruppe jedoch eine echte alternative zum Block, und oftmals sehr viel flexibler. 

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16. Sonderzeichen in Texten 

In ACAD Texteingaben sind durch das schreiben folgender Zeichenfolgen die nachstehenden Sonderzeichen erzeugbar:

%%C ergibt: Ø

%%P ergibt: ±

%%D ergibt: °

%%% ergibt: %

%%U ergibt: Unterstrichenen Text. Beispiel: %%UTest = Test

%%O ergibt: Überstrichenen Text. Beispiel: %%OTest = Test

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17. Wie stellt man assoziative Bemaßung schräg ? 

Zunächst erstellen Sie die Bemaßung ganz normal z.B. mit horizontaler Bemaßung. Anschließend tippen Sie " Bemedit " in die Befehlszeile ein, gefolgt von Return. 
Nun werden einige Optionen angeboten. Sie tippen nun " S " für Schräg in die Befehlszeile ein, gefolgt von Return.
Jetzt werden Sie aufgefordert ein Objekt auszuwählen. Sie klicken mit der Maus auf die Bemaßung welche schräg gestellt werden soll, gefolgt von Return.
Nun tippen Sie den gewünschten Neigungswinkel ein, z.B." 75 " wiederum gefolgt von einem Return.

Nun sind die Maßhilfslinien schräg gestellt und die Bemaßung nach wie vor assoziativ.

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18. Kann man ACAD Zeichnungen nach Word exportieren ? 

Die einfachste Art und Weise, AutoCAD Zeichnungen in Word zu verwenden, ist das WMF-Dateiformat. Man erreicht den Zeichnungsexport über das Untermenü: "Datei / Exportieren". Wählen Sie diesen Menüpunkt aus, und wählen Sie als Dateityp "wmf" aus. Klicken Sie nun auf OK. Anschließend sind die zu exportierenden Objekte auszuwählen und die Auswahl mit "Return" zu beenden. Die ....wmf Datei wurde erstellt.

Jetzt kann man die erzeugte WMF-Datei über den Word Menüpunkt "Einfügen / Grafik aus Datei" in Word implementieren.

Zu beachten ist hierbei, dass Word die Zeichnung so übernimmt, wie Sie diese in AutoCAD sehen. Wenn Sie einen weißen Hintergrund wünschen, verändern Sie ihn von AutoCAD aus in weiß. (Menü "Werkzeuge / Optionen / Registerkarte: Anzeige-Farben" bzw. "Extras / Optionen / Registerkarte: Anzeige-Farben"

Alternativ dazu kann man auch die Variable "WMFBKGND" auf 0 (aus) stellen, dann wird der Zeichnungs- Hintergrund in der WMF-Datei oder auch beim Kopieren über die Zwischenablage nicht mitkopiert
(Transparente Darstellung des Hintergrundes).

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19. Schutz vor verstellten Systemvariablen nach Programmabstürzen ! 

Acad hat leider die Angewohnheit, dass sich nach einem Programmabsturz manchmal einige Variablen verstellen.

Um nicht jedes Mal überprüfen zu müssen ob und was sich verstellt hat, schreibt man einfach das Setzen der kritischen Variablen in die Datei acaddoc.lsp. Diese Lisp-Datei wird bei jedem Öffnen einer Zeichnung automatisch abgearbeitet und schon sind die wichtigen Variablen wieder richtig eingestellt.

Zunächst sollte man die Originaldatei sichern, bevor man sie bearbeitet. Dann wird sie mit einem Editor (z.B. Notepad) geöffnet und am Ende folgende Zeilen dran gehangen:
(setvar "FILEDIA" 1)
(setvar "ATTDIA" 1)
(setvar "CMDDIA" 1)
(setvar "MBUTTONPAN" 1)
(setvar "MEASUREINIT" 1)
(setvar "MEASUREMENT" 1)
(setvar "SAVETIME" 15)

Abschließend wird die Datei gespeichert. Natürlich kann man damit noch viele andere Variablen setzen, aber das kann jeder selbst beurteilen.

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21. Zoom auf Limiten ! 

Um den Zoom auf die definierten Limiten durchzuführen, kann man sich einen neuen, eigenen Button erstellen. Wie dies geht finden Sie in Tipp 12 näher beschrieben. Wenn der Button erstellt ist kann man folgendes Makro hinterlegen: ^C^C^P(command "ZOOM" "_w" (getvar "LIMMIN")(getvar "LIMMAX"))

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22. Wie kann man einfach und nachhaltig den Ofang beim Zoomen ausschalten ? 

Schalten Sie die OSNAPCOORD Variabel auf 1 oder 2 (bei 0 wird der Ofang aktiviert). Oder Sie müssen in Werkzeuge/Optionen/Benutzereinstellungen die Einstellung für "Priorität für Dateneingabe von Koordinaten" von Objektfang auf Tastatureingabe umstellen.

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23. Kopieren mit Griffen ! 

Um ein Objekt zu kopieren, benötigt man nicht zwangsläufig den Befehl: kopieren. Mann kann ein Element wie z.B. eine Linie auch mit Hilfe der Griffe kopieren. Klicken sie dazu auf die Linie so das die blauen Griffe erscheinen. Aktivieren sie den mittleren Griff durch anklicken des blauen Griffbereiches, so das der Griff rot wird. Dann ziehen sie den Griff auf eine andere Position und halten die Umschalttaste dabei gedrückt. Wenn sie den Griff nun an seiner neuen Position loslassen, haben sie eine Kopie der Linie erstellt.

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Stand: 27. April 2004